Handicircus

Zirkus mit Menschen mit Behinderung

Idee

Animativa möchte Angebote für eine neue Bewegungskultur für Menschen mit Handicaps etablieren, die deren künstlerische Ausdrucksfähigkeiten fördert, einen gesundheitspräventiven Charakter entfaltet und eine Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ermöglicht. Und – ganz zentral – die sozialen und künstlerischen Kompetenzen von Menschen mit Behinderung als Bereicherung für die Gesellschaft sichtbar macht.

Menschen mit Behinderung können im Zirkustraining in unterschiedlichster Form motorisch gefordert und gefördert werden.
Es gibt eine Vielzahl von möglichen Bewegungsherausforderungen, die Kraft, Koordination, Balance, Reaktion, Konzentration, Beweglichkeit und Ausdauer ansprechen.

Einige Stichpunkte der zirkuspädagogischen Arbeit

  • Entdeckung eigener körperlicher und motorischer Fähigkeiten
  • Entwicklung von Kraftgefühl und Selbstvertrauen
  • Lust am Lernen und an der eigenen spielerischen Kreativität
  • Konzentrationsverbesserung, Bemühen um Präzision
  • Selbstdisziplin, Fleiß, Beharrlichkeit, Ausdauer und Verlässlichkeit
  • Anstrengungsbereitschaft, Einsatzfreude und Enthusiasmus
  • Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Fairness
  • Eigenes Tun als Mittel gegen Passivität und Konsumhaltung
  • Stillen des Erlebnishungers und der Abenteuerlust

Spezielle Ziele des Handicircus

Die Zirkusdisziplinen sind ein Mittel sich auszudrücken und fördern die eigene Kreativität und die Körperwahrnehmung. Außerdem helfen sie das Selbstvertrauen zu stärken und fördern die Selbstständigkeit.

Durch die Zirkusdisziplinen wird das Vertrauen in andere gestärkt, sowie die Sozialkompetenz und die Integration gefördert.

Handicircus trägt zur ganzheitlichen Entwicklung der Persönlichkeit und zum Wohlbefinden bei.

Förderung der Körperwahrnehmung durch Bewegung

  • sich konzentrieren und wahrnehmen, was im eigenen Körper geschieht
  • den eigenen Körper besser kennen lernen und kontrollieren

Förderung des Körperausdrucks und der Kreativität

  • den eigenen Körper nützen um sich auszudrücken (non-verbale Körpersprache)
  • Stimulierung des spontanen und freien Körperausdrucks, mit dem Ziel die eigene Kreativität und den eigenen Ausdrucksstil zu finden

Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz

  • lernen in der Gemeinschaft und mit gegenseitigem Respekt zu trainieren und zu arbeiten
  • Sicherheit und Vertrauen in sich selbst und Vertrauen auf andere stärken

Förderung der Integration

Team

Claudia Bellasi, Petra Irsara, Baldassare Lombardo